Hubbard, William J. Portrait of James Monroe. 1832 PD-US
Hubbard, William J. Portrait of James Monroe. 1832 PD-US
PD-US
PD-US

Der am 28. April 1758 geborene James Monroe kämpfte bereits unter General George Washington. Monroe wurde als letzter Gründungsvater der jungen Nation zum fünften Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.



Am 2. Dezember 1823 gab Präsident Monroe eine Rede an den Kongress, welche als Monroe Doktrin in die Geschichte eingehen sollte. Monroe definierte in dieser Rede die neue Außenpolitik der Vereinigten Staaten, als er die europäischen Mächte warnte sich aus den inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten herauszuhalten. Gerade bezüglich der beiden amerikanischen Kontinente wurde jede Einmischung der "Alten Welt" ab sofort nicht mehr toleriert. Nie wieder sollte die "Neue Welt" von einer Monarchie tyrannisiert werden. Ferner wurde die Kolonialisierung der "Neuen Welt" als abgeschlossen betrachtet.

 

Zwar war die Rede zunächst eine Antwort auf damalige politische Probleme, doch wurde die Rede gültiges Prinzip U.S.-amerikanischer Außenpolitik.

 

Diese Doktrin spielte in mehreren Momenten eine historische Rolle. Sie legitimierte 1865 den Druck auf die französische Regierung als diese einen Monarchen in Mexiko als Staatsoberhaupt einzusetzen versuchten.

 

1904 legitimierte die Monroe Doktrin die Vereinigten Staaten in ihrer Rolle als "Weltpolizei" um Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken. Zu dieser Zeit wurden einige südamerikanische Staaten von europäischen Kreditgebern bedroht ihre vergobenen Kredite notfalls mit militärischer Gewalt einzufordern. So wurden zunächst US Marines 1904 nach Santo Domingo gesandt, sieben Jahre später nach Nicaragua und schließlich wurde 1915 Haiti militärisch unterstützt.

 

Bis heute gilt die Monroe Doktrin auf der gesamten westlichen Hemisphere (Nord- und Südamerika) um die Selbstbestimmung der amerikanischen Nationen sicherzustellen.

weiterführende Informationen in englischer Sprache:

https://www.loc.gov/rr/program/bib/ourdocs/Monroe.html