Über 500 Indianerstämme sind heute staatlich anerkannt. Die Navajo, Cherokee, Choctaw, Sioux, Chippewa, Apache, Blackfoot und die Iroquis zählen zu den größten verbleibenden Stämme in den Vereinigten Staaten. Wie dies auch bei anderen Ethnien der Fall ist, handelt es sich bei den Native Americans nicht um einen einheitlichen Kulturkreis, sondern lassen sich zahlreiche Unterschiede zwischen den einzelnen Stämmen beobachten. Ein Unterscheidungsmerkmal ist zum Beispiel die Sprache des jeweiligen Stammes.

Die Nachkommen jener Bevölkerungsteile, die bereits vor der europäischen Besiedelung im Gebiet der heutigen USA gelebt haben, werden als Native Americans (dt. Einheimische Amerikaner) bezeichnet.

Statistisch gesehen zählen hierunter zwar auch die Ureinwohner in Hawaii sowie die Eskimos und indogenen Volksgruppen in Alaska, doch bezieht sich der Begriff im Sprachgebrauch auf die Mitglieder und Nachkommen der indianischen Stämme.