⋆HURRIKANS⋆

US KLIMA

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Key West, CCO: 120191
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Während sich Tornados über dem flachen Festland bilden, entstehen Hurrikans stets über dem offenen warmen Meer. Über Land verliert ein Hurrikan zwar schnell seine Kraft, da er nicht mehr mit warmem Wasserdampf versorgt werden kann, doch richtet der Impakt an den Küsten Schäden an. Im Gegensatz zu einem Tornado kann die Meteorologie einen Hurrikan jedoch gut vorhersagen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Dimension dieses tropischen Sturmsystems bezüglich seiner Größe. Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von mehreren hundert Kilometern haben, in Extremfällen sogar einen Durchmesser, welcher der Entfernung zwischen  Europa und Nordamerika entspricht. Bis zu zwei Milliarden Tonnen Wasser können in den Wolken eines Hurrikans transportiert werden und somit zu hohen Niederschlagsmengen führen.

 

Die Hurrikan-Saison beginnt offiziell am 1. Juni und endet am 30. November. Sie betrifft aufgrund der Entstehungsbedingungen eines Hurrikans eher die Südstaaten. Zwar kann theoretisch zu jedem Monat ein Hurrikan entstehen, doch sind die Bedingungen dafür besonders während den Monaten von Juni bis November gegeben. Hurrikans treten in den USA entlang der Ostküste auf, jedoch sind insbesondere die Südstaaten Florida und Louisiana betroffen.

 

WIESO SIND VOR ALLEM DIE

SÜDSTAATEN BETROFFEN?

Tropische Wirbelstürme treten in den subtropischen und tropischen Regionen aller Weltmeere auf. Im Atlantik heißen diese Hurrikans, im Pazifik Taifune und im Indischen Ozean Zyklone. Das Sturmsystem ist jedoch dasselbe.

Hurrikans treten dort auf wo eine warme Meeresoberfläche mit einer Meeresoberflächentemperatur von mindestens 26° Celsius vorhanden ist, welche das Sturmsystem mit Energie in Form von Wasserdampf versorgt. Darüber hinaus muss ein Mindestabstand zum Äquator gegeben sein. Am Äquator drehen sich die aufsteigenden Luftmassen mit der Erdrotation mit, während auf höheren Breitengraden sich die Erde unter den Luftmassen mit einer anderen Geschwindigkeit hinweg bewegt (dieser Effekt ist die Corioliskraft). Die Wirkung der Corioliskraft sorgt für die typische Wirbelbildung eines Hurrikans.

 

Hurrikans drehen sich mit Windgeschwindigkeiten von in etwa 300km/h um ein wolkenloses Zentrum. Dieses Zentrum wird auch das Auge des Hurrikans genannt. Im Auge sinkt sehr viel Luft senkrecht zu Boden, weshalb in diesem Bereich kaum Wind zu spüren ist.

  Saffir-Simpson-Skala

Kategorie 1: 119-153 km/h minimale Schäden an Bäumen  
Kategorie 2: 154-177 km/h Bäume werden entwurzelt  
Kategorie 3: 178-209 km/h Bauwerke in Küstennähe sind bedroht  
Kategorie 4: 210-249 km/h Extreme Schäden  
Kategorie 5: 250 km/h + Katastrophale Auswirkungen