BEVÖLKERUNG

MELTING POT

Let every nation know, whether it wishes us well or ill, that we shall pay any price, bear any burden, meet any hardship,

support any friend, oppose any foe in order to assure the survival and the success of liberty.

-JOHN F. KENNEDY-



"Americans We" ist der Titel eines von Henry Fillmore geschriebenen musikalischen Stückes, welches der nationalen Einheit gewidmet wurde. Die Bevölkerungsstruktur der Vereinigten Staaten ist durch ihre ethnische Vielfalt geprägt. Gemeinsam geteilte Werte bilden das Fundament der U.S. amerikanischen Nation. Zu diesen Werten zählen die Freiheit, die Gleichheit vor dem Gesetz, der Individualismus, in welchem der einzelne Bürger sein Glück durch das ihm gegebene Potential schmieden kann, die Rechte und Pflichten der U.S.-amerikanischen Staatsbürgerschaft sowie die gemeinsame Liebe zur amerikanischen Verfassung (Constitution) und patriotische Traditionen verbinden die unterschiedlichen Ethnien, sodass ihnen trotz der zahlreichen Unterschiede eine Gemeinsamkeit gleich ist: Sie sind U.S. BÜRGER und leben unter dem Sternenbanner eine gemeinsame, übergeordnete Kultur des Patriotismus.

Weiße Amerikaner

U.S. Bürger weißer Abstammung haben ihre Wurzeln  in Europa. Städte wie St. Louis und New Orleans haben französischen Ursprung. Die dreizehn Kolonien standen bis zur Unabhängigkeit unter der Herrschaft Großbritanniens. Die ersten Weißen, welche ihre Wurzeln bis zum kolonialen Amerika zurückverfolgen können, sind die sogenannten "WASP" (White Anglo Saxon Protestants). Die größte Gruppe unter der weißen Bevölkerung machen jedoch die Nachkommen von deutschstämmigen Einwanderern aus, welche sich sehr gut in das amerikanische System integrieren konnten und von denen nur noch sehr wenige die deutsche Kultur pflegen und die deutsche Sprache sprechen. Die zweitgrößte Gruppe stellen  Personen mit einem irischen Hintergrund dar. Eine berühmte Persönlichkeit unter den irischstämmigen Amerikanern war der damalige Präsident John F. Kennedy.

African Americans

Zu den U.S. Bürgern schwarzer Abstammung zählen sowohl die Nachfahren der Sklaven, welche als unfreiwillige Einwanderer ab 1619 (erstes Sklavenschiff erreicht Jamestown) in die Neue Welt kamen, als auch Bevölkerungsteile, die von Jamaika und anderen karibischen Inseln in die Vereinigten Staaten einwanderten sowie auch jene Einwanderer, welche verstärkt in den letzten Jahren direkt vom afrikanischen Kontinent in die Vereinigten Staaten eingewandert sind. Die Religion spielt bei vielen U.S. Bürgern schwarzer Abstammung eine wichtige Rolle, die nicht nur durch regelmäßige Gottesdienstbesuche, sondern auch durch einen religiös geprägten Sprachgebrauch wie z.B. "have a blessed day" (Habe einen gesegneten Tag) zum Ausdruck kommt.

Asian Americans

U.S. Bürger mit asiatischen Wurzeln sind ursprünglich aus Ost- Südostasien sowie aus Indien immigriert. Die Mehrheit dieser Bevölkerungsgruppe lebt heute in den Großstädten. In etwa 50 Prozent leben auf Hawaii sowie an der Westküste der Vereinigten Staaten. Filipinos leben bereits seit dem 16. Jahrhundert in Nordamerika. Die ersten Chinesen kamen als Segler 1789 nach Hawaii. Die meisten U.S. Bürger mit asiatischen Wurzeln kamen als Arbeiter im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten um in Goldminen sowie am Bau der transkontinentalen Eisenbahn zu arbeiten.

Hispanic Americans

U.S. Bürger mit lateinamerikanischen Wurzeln wuchsen zumeist zweisprachig auf und sprechen fließend Spanisch und Englisch. Die größte Gruppe unter den U.S.-Bürgern hispanischer Abstammung sind die Mexican Americans. Sie leben überwiegend in den Bundesstaaten Arizona, California, New Mexico und Texas.

 

Die Puerto Ricans als zweitgrößte Gruppe pendeln als U.S. nationals zwischen der Insel Puerto Rico und den großen Städten des nördlichen Festlands (v.a. New York City und Chicago), in denen sich viele niedergelassen haben oder ihren Zweitwohnsitz dort haben.

 

Die vom kommunistischen Kuba stammenden Flüchtlinge haben sich überwiegend im südlichen Florida niedergelassen um dort dem Einbürgerungsprozess zu durchlaufen.

 

Andere Hispanics sind Einwanderer und deren Nachkommen aus Mittel- und Südamerika. Die Hispanics sind keine Ethnie, die sich nach dem phänotypischen Merkmal, also der Hautfarbe, von anderen Ethnien unterscheiden lassen, da es ebenso Weiße wie Schwarze und Mischrassen gibt, die per Definition als Hispanic gelten.

Native Americans

Über 500 Indianerstämme sind heute staatlich anerkannt. Die Navajo, Cherokee, Choctaw, Sioux, Chippewa, Apache, Blackfoot und die Iroquis zählen zu den größten verbleibenden Stämme in den Vereinigten Staaten. Wie dies auch bei anderen Ethnien der Fall ist, handelt es sich bei den Native Americans nicht um einen einheitlichen Kulturkreis, sondern lassen sich zahlreiche Unterschiede zwischen den einzelnen Stämmen beobachten. Ein Unterscheidungsmerkmal ist zum Beispiel die Sprache des jeweiligen Stammes.

Die Nachkommen jener Bevölkerungsteile, die bereits vor der europäischen Besiedelung im Gebiet der heutigen USA gelebt haben, werden als Native Americans (dt. Einheimische Amerikaner) bezeichnet.

Statistisch gesehen zählen hierunter zwar auch die Ureinwohner in Hawaii sowie die Eskimos und indogenen Volksgruppen in Alaska, doch bezieht sich der Begriff im Sprachgebrauch auf die Mitglieder und Nachkommen der indianischen Stämme.

 

CCO: Washington Nationals
CCO: Washington Nationals