Die Appalachen verlaufen parallel zur Atlantikküste und haben eine Länge von 2600km und eine durchschnittliche Breite von 200-300km. Sie ziehen sich von der kanadischen Provinz New Brunswick über die Neuengland- Staaten bis in den Süden in den US-Bundesstaat Alabama. Sie entstanden vor rund 300 Millionen Jahren im Erdzeitalter des Paläozoikums und sind damit älter als die Kordilleren, welche im Westen der Vereinigten Staaten verlaufen. Das Appalachengebirge ist aufgrund von Abtragungsprozessen (Verwitterung) kein Hochgebirge mehr und lassen sich vom Charakter nach, der hohen Walddichte und dem Alter in der Erdgeschichte mit dem deutschen Mittelgebirge vergeichen. Die höchsten Erhebungen sind die White- und Green Mountains mit rund 2000 Metern. Der höchste Berg der Appalachen, Mount Mitchell liegt im US Bundesstaat North Carolina und hat eine Höhe von 2037 Metern.

Vertiefte US-Geographie: Die Entstehung der Appalachen

 

Die Appalachen entstanden als in der Erdgeschichte vor ca. 480 Millionen Jahren die Kontinente Laurentia (Landmassen des heutigen nordamerikanischen Kontinenten), Baltica und Avalonia miteinander kollidierten und den Kontinenten Laurussia formten. Durch die Kollision der beiden Großkontinente Laurussia und Gondwana entstand vor ca. 300 Millionen Jahren der Superkontinent Pangäa (engl. Pangea). Hierbei wurden die Appalachen weiter angehoben (Alleghenische Orogenese).

 

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

 

http://geomaps.wr.usgs.gov/parks/province/appalach.html