⋆Der amerikanische Bürgerkrieg⋆

The bombardement of Fort Sumter. {{PD-US}}
The bombardement of Fort Sumter. {{PD-US}}

"Der Beschuss dieses Forts wird einen Bürgerkrieg von einem Ausmaß eröffnen den die Welt bis dato noch nicht kannte"

 -In einem Brief von Robert Toombs an Jefferson Davis-

 

 

"Unser südlicher Bruder hat uns verwundet, sie rebellierten und attackierten das Haus ihres Vaters, ihre loyalen Brüder. Nun müssen sie bestraft und zurückgebracht werden. Doch diese Notwendigkeit bricht mir das Herz"  Major Robert Anderson

 

"Was für eine Veränderung uns in diesen Tagen grüßt. Die Regierung ist entflammt und der tote Norden auferstanden, seine geteilte Bevölkerung vereinigt. Ein Ruf nach Krieg erschallt, einen energischen Krieg, einen Krieg bis zum bitteren Ende und einen Krieg bis die Verräter dauerhaft und effektiv niedergeschlagen wurden."

Frederick Douglass (Mc Pherson)

In der Tat begann in den Morgenstuden um 4Uhr30 des 12. Aprils 1861 der bis dahin größte Krieg der Weltgeschichte, dessen Dimension erst durch die Weltkriege übertroffen wurden. Es gab Schlachten, welche die Todesopfer des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges an nur einem einzigen Tag übertrafen und bis heute spielt der amerikanische Bürgerkrieg eine prägende Rolle im kollektiven Bewusstsein der amerikanischen Nation. In diesem Krieg, kämpften im wörtlichen Sinne der Bruder gegen seinen Bruder. Familientragödien dieser Art waren keine Seltenheit auf der Bühne des Krieges zur Erhaltung der Union - Vor allem im US-Bundesstaat Virginia, welcher selbst eine politische Teilung in zwei Staaten erlebte, dessen Grenze zwischen dem unionstreuen  West Virginia und Virginia  in einigen Gebieten lediglich durch einen Gartenzaun zum Ausdruck gebracht wurde.

Erste Flagge der

Konföderierten Staaten von Amerika

(Confederate States of America -CSA)


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Ähnlich wie bereits schon beim amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, kam der Krieg nicht aus blauem Himmel sondern kündigte sich über eine Reihe von Vorzeichen bereits schon Jahre im voraus an. Gerade in der Sklavenfrage war die amerikanische Bevölkerung zutiefst gespalten. Während man die Sklaverei in den Nordstaaten moralisch verurteilte und abschaffte, fußte die gesamte Wirtschaft der Südstaaten auf der Sklaverei.  Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Nord- und Südstaaten wurden zu einem zunehmenden Problem als die West Expandierung der USA einsetzte und sich das Staatsgebiet vergrößerte. Wie sollte man mit der Sklavenfrage in den neuen Territorien umgehen? Sollte man sich nach dem Modell der Nordstaaten orientieren und die Sklaverei dort per Gesetz verbieten oder hält man sich an die oberste Maxime der eigenen Selbstbestimmung nach dem Föderalismusprinzip auch auf die Gefahr hin, dass Siedler in den amerikanischen Territorien neue Sklavenstaaten gründen?

Sklavereigegner bezogen sich auf die amerikanische Unabhängigkeitserklärung in der geschrieben steht, dass ein jeder Mensch von Gott gegebene Naturrechte besitzt und ein Recht auf Gleichbehandlung, Freiheit und dem Streben nach Glück hat. Demzufolge sei Sklaverei ein Widerspruch des amerikanischen Gründungsgedankens. Sklavenbefürworter argumentierten, dass die Rechte von 1776 alleine der weiße Mann besitzen würde. In der Tat gab es den rassistischen Südstaatler der diese Tatsache alleine aufgrund der Hautfarbe festmachte. Nicht wenige Farmbesitzer jedoch hatten allein wirtschaftliche Interessen an der Ausbeutung von Menschen, so dass ihnen die Legalität der Sklaverei entgegen kam.

Bereits 1820 einigte man sich durch die Missouri Kompromiss Linie (Missouri Compromise Line) darauf, dass jeder neu aufgenommene Staat nördlich dieser Linie als sklavenfrei gelten soll. Hierdurch sollten erste Spannung beseitigt und ein politisches Gleichgewicht zwischen den beiden Fraktionen hergestellt werden. Missouri selbst wurde als Sklavenhaltender Staat in die Union aufgenommen. 

 

Dieser Kompromiss wurde jedoch 1856 durch das Kansas-Nebraska Gesetz aufgehoben. Das Territorium des im Jahr 1803 gekauften Louisiana sollte in zwei Bundesstaaten aufgeteilt werden. Der nördliche Teil in Nebraska und der südliche in Kansas. Die Siedler sollten selbst entscheiden ob Sklaverei in ihrem Staat legalisiert werden sollte oder nicht.

 

 

Frederick Douglass. PD-Art-prior1923-USA
Frederick Douglass. PD-Art-prior1923-USA

Frederick Douglass hielt 1852 unter dem Titel: "Die Bedeutung des 4.Juli für einen Sklaven" eine Rede die Augen öffnete. Er beschrieb, dass auch ein Farbiger tiefsten Patriotismus für die Vereinigten Staaten empfinden könnte und berief sich immer wieder auf die glorreichen Werte der amerikanischen Revolution, welche schließlich auch einst eine Revolution gegen die Tyrannei war.

Douglass gehörte während des Bürgerkriegs zu einen der engsten Berater des Präsidenten Abraham Lincoln.

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Da es immer wieder Vorfälle gab in denen Sklaven der Südstaaten in den Norden flohen und dies die Spannungen zwischen dem Süden und dem Norden verschärfte wurde 1850 der "Fugitive Slave Act" (Sklaven-Rückführungsgesetz) erlassen. Geflohene Sklaven, welche im Norden aufgefunden wurden mussten wieder an ihren Besitzer zurückgeführt werden. In der Realität jedoch entwickelte sich ein neuer Markt des Menschenhandels, in welchem frei geborene Bürger des Nordens alleine aufgrund ihrer Hautfarbe in den Süden verschleppt wurden und dort unter dem Vorwand sie seien aus dem Süden Geflüchtete versklavt wurden. Dies führte zu mehr Sklavereigegnern unter der weissen Bevölkerung des Nordens.

 


Schultze, Louis. Dred Scott. Missouri History Museum: 1888.
Schultze, Louis. Dred Scott. Missouri History Museum: 1888.

Das Dred Scott Urteil vom Obersten Gerichtshof schüttete Öl in das entflammende Feuer zwischen Nord und Süd. Dred Scott war Sklave und lebte mit seinem Besitzer einige Zeit im freien Norden. Als sein Herr verstarb, klagte Dred Scott auf Freiheit. Das Oberste Gerichtshof sprach ein weichenstellendes Urteil, welches den Norden erschütterte. Als Farbiger habe Dred Scott weder das Recht zu klagen, noch einen Anspruch darauf ein Freier Bürger zu werden. Darüber hinaus sprach der Oberste Gerichtshof allen Farbigen der Vereinigten Staaten das Recht auf Staatsbürgerschaft ab. Ferner, seien Schwarze Subjekte der überlegenen weissen Kultur. Darüber hinaus wurde der Missouri Kompromis von 1820 für verfassungswidrig erklärt.

Dieses Urteil schockierte auch konservative Nordstaatler, denn der Süden, so schien es, nahm es sich heraus dem Norden ihre Lebenskultur vorzuschreiben. Zwar war der weisse Nordbürger nicht unbedingt für eine vollberechtigte Gleichstellung der afroamerikanischen Bevölkerung, jedoch entschieden gegen die menschenverachtende Sklaverei. Nicht nur war die Gefahr real das sich das Sklavereisystem durch dieses Urteil auf die gesamten USA ausbreiten würde, sondern sah man einen Angriff auf fundamentale amerikanische Werte und Prinzipien selbst.

16th President of the USA
16th President of the USA
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Abraham Lincoln ging als bedeudenster Präsident der Vereinigten Staaten in die Geschichtsbücher ein. Dies belegen nicht nur seine strategischen, innovativen und diplomatischen Taten während seiner Amtszeit, welche ihren Ausdruck in Dokumenten wie der Emanzipationserklärung fanden, sondern auch in einer  beispielslosen Rede die er auf einen Friedhof von Gettysburg hielt. Lincoln reflektierte die Vergangenheit, lebte für die Gegenwart und traf Entscheidungen, welche weit nach seinem Tod in die Zukunft reichen sollten um das Experiment Amerika zu sichern. Seine herausragende Präsenz findet ihren Ausdruck Im Lincoln Memorial von Washington D.C. wo eine überdimensional große Steinskulptur von Abraham Lincoln auf dem Präsidentenstuhl sitzt, dahinter der eingemeißelte Text der Emanzipationserklärung.

Bereits während des Wahlkampfes von 1860 benutze er die Metapher eines Hauses, welches nicht bestehen kann wenn es in sich gespalten ist und bezog sich damit auf die unterschiedlichen Auffassungen von Werten und Moral zwischen den Nord- und Südstaaten.

Abraham Lincoln war im Jahr 1858 der Vorzeigekandidat der Republikanischen Partei der USA. Er verkörperte aufgrund seines Werdegangs vom Sohn eines einfachen Farmers in Kentucky zu einem erfolgreichen Anwalt in Springfield (Illinois) den American Dream. Lincoln liebte Bücher, vor allem die Bibel, so dass seine Sprache von einem feinen Stil mit zahlreichen bildhaften Metaphern geprägt war.

Confederate Flag CCO
Confederate Flag CCO
Encyclopedia Americana 1918. {{PD-US}}
Encyclopedia Americana 1918. {{PD-US}}

CCO
CCO

Unmittelbar nach der Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten trat South Carolina am 20. Dezember 1860 aus der Union aus. Bis zum Februar 1861 folgten Mississippi, Florida, Alabama, Georgia, Lousiana und Texas diesem Beispiel. Die Vertreter dieser sieben ehemaligen Unionsstaaten bildeten in Montgomery, Alabama die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA). Sie gaben sich eine eigene Verfassung die im Wortlaut in größten Teilen der originalen Verfassung der USA ähnelte, mit Ausnahme der expliziten Erwähnung auf das Recht der Sklaverei. Ein reicher Baumwollpflanzer aus Mississippi der die elitäre Militärakademie West Point absolvierte und unter Präsident Pierce als Kriegsminister diente, wurde zum Präsident der CSA auf sechs Jahre gewählt.

Jefferson Davis - Erster und letzter Präsident der CSA {{PD-US}}
Jefferson Davis - Erster und letzter Präsident der CSA {{PD-US}}

Der CSA Präsident führte in den Augen der Union eine Herde von Rebellen an und wurde von den USA als ebensolcher bezeichnet.


Die Chronik von 1861

  1861
Januar Sezession der Südstaaten
Februar

Bildung einer Südstaatenregierung

 

Die Südstaaten konfeszieren militärisches Unionseigentum. Wichtige Militärstutzpunkte werden durch See- und Landblockaden isoliert.

März Lincoln hält seine Amtsantrittsrede. Er verdeutlicht in dieser Rede, dass er keine Sezession akzeptiert aber in jenen Staaten mit Sklaverei kompromissbereit ist.
April

Als Lincoln Fort Sumter (Charleston, South Carolina) mit weiteren Truppen aufstocken wollte, bombardierten die Südstaaten das Fort. Beginn des Bürgerkriegs.

 

Vier weitere Bundesstaaten treten den Konföderierten Staaten von Amerika bei. Die südlich gelegene Stadt Richmond im US Bundesstaat Virginia, welche nur wenige Kilometer von Washington D.C. liegt, wird Hauptstadt der CSA.

Juni Virginia teilt sich. Die westlich gelegenen unionstreuen Landkreise bilden West Virginia.
Juli

Die erste Schlacht des Bürgerkriegs findet in Malassas (Bull Run) statt.

 

Die Union errichtet eine Seeblockade um den Süden wirtschaftlich zu schwächen.

Confederate attack against Fort Sumter. {{PD-US/prior1923/US}}
Confederate attack against Fort Sumter. {{PD-US/prior1923/US}}

Der befehlshabende Kommandant von Fort Sumter (South Carolina), Major Robert Anderson, benachrichtigte am 5. März 1861 Präsident Abraham Lincoln, der erst einen Tag im Amt war, dass die Essensrationen im Fort lediglich noch für sechs Wochen ausreichen würde. Mit dem bereits im Januar aus der Union ausgetretenem Bundesstaat South Carolina sah der rebellische Bundesstaat im Fort eine unerwünschte Besatzung. Am 8. April informierte der Präsident den Gouverneur von South Carolina Francis Pickens, dass er vorhabe das Fort sowohl mit Lebensmitteln zu versorgen als auch die Truppenbesetzung zu erhöhen. Die neue konföderierte Regierung gab daraufhin an ihren in Charleston stationierten General Beauregard den Befehl die Evakuierung des Forts, notfalls mit Gewalt, durchzuführen. Nach Ablauf des von der Konföderation gestellten Ultimatums eröffneten die Südstaaten um halb fünf morgens des 12. April 1861 das Feuer auf das Fort und entflammten den amerikanischen Bürgerkrieg.

Die Soldaten der Union kämpften anfangs nicht für die Rechte der schwarzen Bevölkerung, sondern für den Erhalt der Union.

Lambdin, George Cochran. At the front. 1866. PD-Art-prior1923-USA
Lambdin, George Cochran. At the front. 1866. PD-Art-prior1923-USA
PD-Art-prior1923-USA
PD-Art-prior1923-USA

Battle of Bull Run. Center of Military History US Army {{PD-US}}
Battle of Bull Run. Center of Military History US Army {{PD-US}}

Die Nordstaatler planten einen strategischen Durchmarsch nach Richmond, der ernannten Konföderationshauptstadt, welcher aber in der ersten Schlacht des Bürgerkriegs im Juli von 1861 am Manassas, Virginia  (Bull Run) misslang. Beiden Seiten wurde schnell klar, dass der Bürgerkrieg nicht binnen weniger Monate entschieden werden konnte.


Kurz & Allison. First Battle of Bull Run. Library of Congress,1889.
Kurz & Allison. First Battle of Bull Run. Library of Congress,1889.
Elliot, P. Library of Congress, 1861. PD-Art-prior1923-USA
Elliot, P. Library of Congress, 1861. PD-Art-prior1923-USA

Mit einer Seeblockade wollte die Union in der Operation "Anaconda" die Konföderierten Staaten von Amerika schwächen. Der Süden spekulierte auf die Hilfe von Europa, insbesondere auf Großbritannien, da die Briten Hauptabnehmer der Baumwolle waren. In Europa jedoch wollte man abwarten wie sich der Krieg entwickeln würde. Darüber hinaus sympathisierte die Arbeiterschaft von Großbritannien mit den Sklaven des Südens, da diese sich ähnlichen und nicht vertretbaren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sahen.

Die Chronik von 1862

  1862
März Kampf der neu gebauten eisernen Schiffe: Monitor vs. Merrimac
April Die Schlacht von Shiloh
   
   

Die Chronik von 1863

  1863
Januar Lincoln erklärt mit der Emanicpation Proclamation alle Sklaven der Südstaaten für frei
März Einführung der Wehrpflicht: Alle Männer zwischen 20 und 45 Jahren konnten für die Wehrpflicht einberufen werden. Dies konnte durch eine Zahlung oder einer vergleichsbaren Tätikeit (Zivile Truppenunterstützung) umgangen werden. Vor allem die Unterschicht sah in der allgemeinen Wehrpflicht eine Benachteiligung da man sich Geldzahlungen nicht leisten konnte mit welchen man die Einberufung umgehen konnte. Dies führte vor allen in New York City zu Rebellionen.
Mai Die Schlacht von Chancellorsville
July

Die Schlacht von Gettysburg

 

Die Schlacht von Gettysburg am 2. und 3. Juli 1863 wird als Wendepunkt des amerikanischen Bürgerkrieges gesehen. Die Union gewinnt diese Schlacht gegen General Lee.

November

Die Schlacht von Chattanooga

 

Auch diese Schlacht war sehr bedeutsam für die Union da der Sieg die Moral der Unionssoldaten stärkte.

Lincoln´s Emanzipationserklärung kann als großer Schachzug der amerikanischen Geschichte gewertet werden. Zum einem ermöglichte die Erklärung die Flucht von Schwarzen in die Armee um selbst für ihre Unabhängigkeit kämpfen zu können. Dies führte zu einer Truppenverstärkung des Nordens. Zum anderem sicherte die Erklärung die Souveränität der Union in Bezug auf den europäischen Kontinenten. Sie stellte sicher, dass sich kein europäisches Land auf die Seite der Konföderation stellte, da sich dies nun aus moralischen Gründen verbot.

PD-Art-prior1923-USA
PD-Art-prior1923-USA

Zwar tolerierte der Kongress bereits 1862 schwarze Amerikaner in den Unionsstreitkräften doch durften diese erst nach Lincoln´s Emanzipationserklärung offiziell in der Unionsarmee dienen.

Die Chronik von 1864

  1864
July Die Konföderierte Armee steht fünf Meilen vor der Unionshauptstadt Washington D.C., wird aber von der Union wieder nach Virginia gedrängt.
August Der Unionsgeneral Sherman startet eine Kampagne gegen den Süden. Sherman ist für seine harte und emotionslose Kriegsführung bekannt (Er fackelte zum Beispiel Dörfer und Städte auf seiner Route nieder, ohne Rücksichtnahme auf zivile Verluste). Die Einahme der Stadt Atlanta (Georgia) erhöhte nicht nur die Motivation der Unionssoldaten, sondern führt zur Wiederwahl von Abraham Lincoln im November desselben Jahres.
November Wiederwahl Abraham Lincolns

Die Chronik von 1865

  1865
 Januar Erste Soldaten der Konföderation dissertieren zu der Unionsarmee
Februar Sherman brennt North- und South-Carolina nieder.
April

Die konföderierte Hauptstadt Richmond wird nach erfolgslosen Angriffen auf Unionstruppen aufgegeben.

 

Die Konföderation hat den Krieg verloren, Lincoln´s Eingliederungsprogramm beginnt (Reconstruction Era)

 

Abraham Lincoln wird in einem Theater in Washington D.C. erschossen.

   
The Assassination of President Lincoln. CCO
The Assassination of President Lincoln. CCO

"Der letzte Schuss" des amerikanischen Bürgerkriegs


Am Abend des 14. April 1865 wurde der Präsident im Forts Theater in Washington D.C., von John Wilkes Booth niedergestreckt. Booth war ein fanatischer Schauspieler und Anhänger der untergegangenen Konföderation.

Zusammen mit seiner Frau Martha Lincoln, sah sich Abraham das Stück "Our American Cousin" an. Nachdem der Schuss fiel eilte Major Henry Rathbone herbei, der zusammen mit seiner Frau, die Lincolns an diesem Abend begleiteten. Es kam zu einem Kampf zwischen Booth und Rathbone, in welchem John W. Booth in einem letzten Akt vom Balkon auf die Bühne stürtze.

Die Folgen des amerikanischen Bürgerkrieges

Vor allem die Nordstaaten der USA erlebten durch den amerikanischen Bürgerkrieg einen industriellen Aufschwung durch den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur.

Zu Kriegsende dienten an die 180.000 Afroamerikaner in der Unionsarmee. Diese erlebten im Vergleich zu ihren weissen Kameraden allerdings Diskriminierungen durch schlechtere Bezahlung sowie den fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Militärränge.

Der Süden führte eine Reihe von Gesetzen ein, welche die Arbeitsbedingungen für Farbige auch weiterhin benachteiligten um dem Plantagenbesitzer auch weiterhin Profit zu ermöglichen. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts galt der Süden als rassistisch. Erst in den letzten Jahrzehnten trat durch die Bürgerrechtsbewegung eine Besserung ein.