⋆Die amerikanische Revolution⋆

U.S. HISTORY

Website Description: This site depicts the path to the American Revolution.

Revere, Paul. Boston Massacre. PD-Art-prior1923-USA
Revere, Paul. Boston Massacre. PD-Art-prior1923-USA

 

"Oh unglückliches Boston - Siehst deine Söhne in Trauer klagen!

Dein heiliger Aufmarsch, beschmiert mit unschuldigem Blut. Während der glaubenslose P&mdash* und seine wilde Bande, wie Barbaren grinsend über ihre Beute, die blutrünstigen Hände zum Massaker erstrecken. Bewilligt wurde dieses Blutbad - Genossen diese Tat"

 ⋆Paul Revere⋆

 

*gemeint war der britische Befehlshaber Preston

Das Boston Massaker gehört zu einer Reihe von Ereignissen, welche in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg führten. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts lebten die Einwohner der britischen Kolonien ein recht selbstbestimmtes Leben unter der Herrschaft Großbritanniens. Die Kolonisten genossen durch ihre freie Religionsausübung eine Freiheit, welche in Europa zu jener Zeit undenkbar gewesen wäre. Großbritannien gestand diese Religions- und Selbstbestimmungsfreiheit jedoch nicht aus Nächstenliebe ein, sondern hatte ein starkes wirtschaftliches Interesse ihre Pioniere zufrieden zu stellen. Viele Rohstoffe lockten britische Händler in die Neue Welt, sodass der Aufbau neuer Wirtschaftswege und - zweige mit zugestandenen Freiheiten an die Kolonisten im Einklang mit dem Mutterland Großbritannien standen.

Das Vereinigte Königreich hatte jedoch nicht als einzige europäische Macht Kolonien auf dem nordamerikanischen Kontinent. Frankreich zeigte ebenfalls eine starke Präsenz in Nordamerika, sodass Konflikte vorprogrammiert waren. Auseinandersetzungen beider Nationen wurden als Stellvertreterkriege in Nordamerika ausgetragen. Der letzte europäische Konflikt zwischen Großbritannien und Frankreich, sollte den ersten Dominostein auf dem Weg zur amerikanischen Revolution umwerfen.

 

Der britisch-französische Konflikt stellt den Höhepunkt dieser Kolonialkriege dar und ging in den Vereinigten Staaten als "Franzosen und Indianerkrieg" in die Geschichtsschreibung ein. In Europa wurde er als siebenjähriger Krieg bekannt. Die Bezeichnung "Franzosen und Indianerkrieg geht darauf zurück, dass  Indianerstämme zusammen mit den Franzosen gegen die britischen Kolonien in den Krieg zogen. Ebenso dauerte der siebenjährige Krieg in Nordamerika keine sieben Jahre, sondern neun Jahre (1754-1763). Die förmliche Kriegserklärung wurde jedoch erst 1756 gegeben.

 

 

STAMP ACT

Die Steuergesetze

George Washington /CCO
George Washington /CCO

Die Kolonisten standen während des Franzosen- und Indianerkrieges loyal ihrem Mutterland zur Seite. Eine Ironie der Geschichte stellt die Biographie eines jungen motivierten Majors namens George Washington dar. Er sollte wenige Jahre später die britischen Kolonien in die Unabhängigkeit führen.

Königlicher Schatzmeister George Grenville PD-Art-prior1923
Königlicher Schatzmeister George Grenville PD-Art-prior1923

Großbritannien gewann den Krieg gegen Frankreich und die politische Landkarte veränderte sich stark zu Gunsten Großbritanniens.  Dies geschah allerdings zu einem sehr hohen Preis. Die Militärausgaben der letzten Kriegsjahre hatten nicht nur den Staatshaushalt aufgebraucht, sondern auch einen Berg Schulden angehäuft der nun wieder getilgt werden musste. Die Kolonisten sollten die Schulden durch Steuerabgaben vor allem auf Zucker und Molasse Produkte begleichen. Das Zucker-Gesetz "Sugar Act of 1764" war somit eine indirekte Besteuerung durch Zwangsabgaben auf alle aus Molasse hergestellten Produkte. Dies betraf vor allem alkoholische Getränke wie Liköre und Rum.

Königliche Besteuerung:

-The Sugar Act (1764)

-The Stamp Act (1765)

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Die Stimmung in

den Kolonien schlug von britischer Loyalität in eine anti-britische Haltung um.


Im selben Jahr wurde vom britischen Parlament das Währungsgesetz "Currency Act" verabschiedet. Bis dato war es den Kolonisten erlaubt ihre eigene Kolonialwährung zu drucken. Zwar war das einst von den Kolonisten eingeführte Währungssystem recht komplex, doch fand mit dem Währungsgesetz eine Geldentwertung innerhalb der Kolonien zu Gunsten der britischen Krone statt, um die angehäuften Kriegsschulden zu reduzieren.

1765: STAMP ACT

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Höhepunkt dieser Besteuerungsmaßnahme stellte das Steuermarkengesetz (Stamp Act) dar, welches jeden Kolonisten persönlich betraf. Erstmals in der Kolonialgeschichte wurden die Kolonisten direkt besteuert. Die Einwohner der britischen Kolonien betrachteten das im November 1765 gültig gewordene Gesetz als reine ausbeuterische Maßnahme. Besteuert wurden alle Papier- und Stoffartikel: Dokumente, Urkunden, Tageszeitungen sowie Briefpapier und Spielkarten. Auch Haushaltsgegenstände wie Vorhänge und Tischüberzüge konnten sich dem Steuermarkengesetz nicht entziehen.

THE SONS OF LIBERTY

Söhne der Freiheit

Flagge der Sons of Liberty (1765)
Flagge der Sons of Liberty (1765)

Die koloniale Protestbewegung führte zur Gründung der Sons of Liberty (Söhne der Freiheit), den ersten amerikanischen Patrioten. Die Sons of Liberty bekämpften sowohl auf friedliche als auch auf radikale Art und Weise den Stamp Act. So wurden  Puppen verbrannt die Personen öffentlicher Ämter repräsentierten, aber auch Freiheitsbäume (liberty poles) errichtet, an denen Loyalisten gehängt wurden.  Angeführt wurden die Söhne der Freiheit im Geheimen von Personen der Bildungsschicht. Bekannte Mitglieder dieser patriotischen Vereinigung waren unter anderem: Samuel Adams und Patrick Henry. Vor allem die Kolonialzeitungen unterstützen die Patrioten, stellte das Stempelmarkengesetz doch eine wirtschaftliche Gefahr ihrer Existenz dar.

Die Gruppe galt als erster Widerstand gegenüber europäischer Tyrannerei. Die Sons of Liberty hatten keine organisierte hierarchische Struktur. Die meisten Kolonisten, welche sich dieser ersten amerikanischen Bewegung anschlossen kamen aus der Handwerkerschaft. Da sich jedoch jeder Oppositionelle als patriotischer  Son of Liberty nennen konnte, wurde der Name auch von schlägerfreundlichen Gruppen missbraucht.

Dem Druck der Sons of Liberty ist es zu verdanken, dass der Stamp Act bereits ein Jahr später von der britischen Regierung im Jahr 1766 außer Kraft gesetzt wurde. 

PD-Art-prior1923-USA
PD-Art-prior1923-USA

 

 

Zu der patriotischen Vereinigung zählten:

 

John Adams (späterer zweiter Präsident der Vereinigten Staaten)

Patrick Henry (Autor des Pamphlets "Common Sense" ´1775´. Eine seiner berühmtesten Reden lautete: "Gebt mir die Freiheit oder den Tod"

 

Give me liberty or give me death

 

 

1767: TOWNSHEND DUTIES

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The burning of Stamp Act PD-Art-prior1923-USA
The burning of Stamp Act PD-Art-prior1923-USA

No Taxation without Representation

 

Bereits ein Jahr später versuchte Großbritannien erneut ihre leeren Staatskassen zu füllen. Mit den Townshend Zöllen fielen Abgaben auf Tee. Der Genuß von Tee kann mit dem heutigen Kaffeekonsum verglichen werden. Zwar wurden nur wenige Pennys erhoben, doch die aus Prinzip ausgerufenen Proteste nahmen eine neue Form an: "Keine Besteuerung ohne Repräsentation" (No Taxation without Representation) war der Ruf der Zeit. Die Kolonisten sahen die Zoll und Steuerzahlungen an die britischen Krone als rechtswidrig an, da sie anders als ihre im Mutterland Großbritannien lebenden Landsmänner nicht im britischen Parlament repräsentiert wurden. Der Brennpunkt der Proteste verlagerte sich in die Hafenstadt Boston, Massachussetts. Boston zählte zu den bedeutendsten Verkehrs- und Handelsstädten der Kolonien, in welcher tagtäglich Schiffsladungen von Tee ankamen.

1770: BOSTON MASSACRE

Hartwell, Alonzo. Boston Massacre. American Magazine, 1835. PD-Art-prior1923-USA
Hartwell, Alonzo. Boston Massacre. American Magazine, 1835. PD-Art-prior1923-USA

Um die Erfüllung der Townshend-Zölle zu garantieren und um weitere Proteste einzudämmen, ließ Großbritannien Soldaten  in Boston stationieren. Die Beziehungen zwischen den Kolonien und ihrem Mutterland wurde auf eine harte Probe gestellt und eskalierte am 5. März 1770 im Boston Massaker, in welchem fünf Kolonisten erschossen wurden.  Die fünf Kolonisten waren der Afroamerikaner Crispus Attucks, der als erster gefallener Patriot der amerikanischen Revolution neben den Patrioten Samuel Gray, James Caldwell, Samuel Maverick und Patrick Carr ihren Platz in der Geschichte finden.  Trotz des blutigen Massakers fällt das Ereignis noch nicht direkt in den amerikanischen Revolutionskrieg, dreht aber das Rad weiter in die Unabhängigkeit.

Der Silberschmied und Son of Liberty Paul Revere gravierte das Beobachtete in ein Bild, welches von der Boston Gazette gedruckt wurde. Der neue Postgeneral der britischen Kolonien war Benjamin Franklin. Auch Franklin gehörte zur jener elitären Schicht, welche die Sons of Liberty heimlich unterstützten. Sein aufgebautes Kommunikationsnetzwerk entsprach in Einbezug der damaligen Zeit einem Meisterwerk. Nachtreiter verbreiteten die Nachricht des Boston Massakers innerhalb weniger Tage in alle dreizen Kolonien, noch ehe London eine Strategie zur Eindämmung von Ausschreitungen entwickeln konnte.

 

Martin, David. Benjamin Franklin. 1763. PD-Art-prior1923-USA
Martin, David. Benjamin Franklin. 1763. PD-Art-prior1923-USA

Dies lag dem Umstand geschuldet, dass der einzig mögliche Weg der Nachrichtenübermittlung über den Seeverkehr geschah.

Dank Franklins Netzwerk erreichte die Nachricht des Boston Massakers alle dreizehn britische Kolonien noch bevor Großbritannien Notiz hiervon nehmen konnte. Das Massaker schürte nicht nur eine starke Antipathie gegen die britische Militärpräsenz, sondern führte auch zu der Trennung in Patrioten und Loyalisten. Patrioten errichteten Gremien der Korrespondenz, welche untereinander in Kontakt standen und ab 1773 als Schattenregierung über koloniale Belange berieten.

 

1773: BOSTON TEA PARTY

Zwar wurf das Boston Massaker noch seine Schatten ins Jahr 1773, doch hatte sich die Lage in den dreizehn britischen Kolonien entspannt bis das britische Königreich mit der Besteuerung von Tee (Tea Act) erneut Zorn auf sich schürte. Verkleidet als Indianer, stürmten die Sons of Liberty in der Nacht zum 17. Dezember 1773 drei Teeschiffe der East India Tea Company und wurfen die Teeladungen in den Hafen von Boston. Der britische König demonstrierte auf diesen Vorfall seine Macht und führte eine Reihe von Gesetzen ein um seine "abtrünnigen Kolonisten" zur Zucht und Ordnung zu zwingen. Boston, Massachussetts wurde nicht nur vom Rest der Kolonien wirtschaftlich isoliert, sondern auch politisch entmündigt. Die "Intolerable Acts", also die Intolerierbaren Gesetze, wie sie von Patrioten genannt wurden (Der offizielle britische Name lautete "Coercive Acts") war das letzte Schlüsselereignis, welches letztendlich das Feuer der Revolution entflammen lies.

 

Nicht nur in Massachussetts stießen die Gesetze auf massiven Widerstand. Eine hohe Solidarität kam in allen dreizehn Kolonien auf. Die Gremien der Korrespondenz erlebte ihre Blütezeit. Die amerikanische Revolution setzte in den Köpfen vieler Kolonisten ein.

Chodowiecki, Daniel. Boston Tea Party. 1903. PD-Art-prior1923-USA
Chodowiecki, Daniel. Boston Tea Party. 1903. PD-Art-prior1923-USA

Coercive Acts

Boston Port Act:

Der Hafen von Boston wurde geschlossen

Massachusetts Government Act:

Die Gründungsurkunde der Kolonie wurde widerrufen.

Versammlungen wurden verboten.

Impartial Administration of Justice Act:

Die britischen Kolonialbeamten der Justiz wurden in Massachussetts suspentiert.

Quatering Act:

Zivilbewohner mussten Zimmer für britische Soldaten zur Verfügung stellen.

Quebec Act
Politische Neuordnung von königlichen Territorien

 

 


1774: FIRST CONTINENTAL CONGRESS

Erster Kontinentalkongress

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Der erste Kontinentalkongress tagte von September bis Oktober in Philadelphia. 55 Delegierte thematisierten den Wunsch nach amerikanischer Unabhängigkeit. Unter den Delegierten gab es zwei Lager: Die radikalen Patrioten forderten einen Unabhängigkeitskrieg während die gemäßigten Delegierten eine Versöhnung mit dem Mutterland Großbritannien anstrebten.

Der erste Kontinentalkongress brachte eine Grundsatzerklärung zu Papier mit dem Namen Declaration of Colonial Rights and Grievances (Die Rechte der Kolonisten).


⋆COMMON SENSE⋆

Gesunder Menschenverstand!

PD-Art-prior1923-USA
PD-Art-prior1923-USA

Mit seinem Pamphlet "Common Sense",

(Gesunder Menschenverstand) argumentierte Thomas Paine weshalb eine Trennung des Mutterlandes notwendig sei. Neben den hervorgehobenen unterschiedlichen Wertevorstellungen der Kolonisten benutzte Paine zahlreiche Metaphern:  Eine amerikanische Unabhängigkeit folge laut Paine einer naturgegebenen Ordnung. Die Kolonien seien nun erwachsen geworden und nicht mehr von der Mutter abhängig. Demzufolge kann man einen Erwachsenen nicht mehr züchtigen. Paine griff Gedankengut des britischen Aufklärers John Locke in seine Argumentationen auf. Common Sense wurde innerhalb weniger Monate nach Veröffentlichung zu einem Bestseller. Nicht nur innerhalb den Kolonien, sondern auch in Europa.


⋆LIBERTY OR DEATH⋆

Freiheit oder Tod!

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PD-Art-prior1923-USA

 

 

Am 23. März 1775 hielt Patrick Henry in der St. John´s Episcopal Kirche in Virginia (Virginia Convention) eine Rede, welche er mit den berühmten Worten: Gebt mir die Freiheit oder gebt mir den Tod beendete.

1775 - 1783: AMERICAN REVOLUTION

Die amerikanische Revolution

Paul Revere´s midnight ride. PD-Art-prior1923-USA
Paul Revere´s midnight ride. PD-Art-prior1923-USA

Bereits seit Monaten vor Ausbruch des Revolutionskrieges bereiteten sich die Kolonisten mit Zustimmung des Kontinentalkongresses auf verteidigende Maßnahmen im Falle einer britischen Militäroperation vor. Als der britische General Thomas Gage davon Wind bekam, dass Kolonisten Waffen und Munition in den Ortschaften Concord und Lexington lagerten, entschied er sich militärisch einzugreifen. In der Nacht zum 18. April 1775 zog Thomas Gage 1000 Mann von Boston ab. Der General hoffte darauf, dass sich die Kolonisten in Concord und Lexington von seinem Überraschungsbesuch abschrecken lassen würden und der Waffeneinzug unblutig von statten gehen würde. Was Gage nicht wusste war, dass die Patrioten bereits ein komplexes Überwachungs- und Kommunikationssystem errichtet hatten. Der Silberschmied und Son of Liberty Paul Revere sollte als d e r Patriot in die Geschichte eingehen, als er in der selben Nacht nach Concord und Lexington seinen berühmt gewordenen Mitternachtsritt antrat, um die Kolonisten vor der Ankunft der britischen Truppen zu warnen. Als Gage am nächsten Tag in Lexington eintraf fand er bereits bewaffnete Milizien vor. Wer den ersten Schuß abgegeben hat ist unbekannt. Die Nachricht des Schußwechsels verbreitete sich allerdings rasch in den Kolonien, sodass sich mehr und mehr Milizien der bewaffneten Rebellion anschlossen und somit den amerikanischen Revolutionskrieg starteten.

 

Prayer at the Continental Congress. PD-Art-prior1923-USA
Prayer at the Continental Congress. PD-Art-prior1923-USA

Bereits drei Wochen später trafen sich Delegierte zum zweiten Kontinentalkongress um über die veränderte politische Lage zu tagen. Die Delegierten, wenngleich sich auch einige unter ihnen der Stimme enthielten, beschlossen Massachussetts in diesem Konflikt zu unterstützen.

Bis zur offiziellen Unabhängigkeitserklärung war die erste Phase des Revolutionskriegs davon geprägt, dass Großbritannien Indianer und Sklaven rekrutierte, Häfen der Kolonien schloss und wichtige Wege der Infrastruktur blockierte um die Kontrolle aufrechtzuerhalten.

1776: DECLARATION OF INDEPENDENCE

Die Unabhängigkeitserklärung

Mit der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 erblickte mit den Vereinigten Staaten von Amerika ein neuer Staat die Weltbühne.

Befugnis über die Kontinentalarmee bekam der vom Kontinentalkongress berufene General George Washington.


National Archives. The Declaration of Independence. PD-Art-prior1923-USA
National Archives. The Declaration of Independence. PD-Art-prior1923-USA

"Wir halten die selbstverständliche Wahrheit, dass alle Menschen gleichgeschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unabdingbaren Rechten ausgestattet wurden. Zu diesen Rechten zählt das Recht auf Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück"

Am 4. Juli 1776 unterschrieb der Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung, welche fortan die neue Nation legitimierte  und somit ebenso den Revolutionskrieg.

Geschrieben wurde die Unabhängigkeitserklärung von Thomas Jefferson, welcher im weiteren Verlauf der Geschichte dritter Präsident der Vereinigten Staaten wurde.

Kriegsverlauf

 


Glaubte man in London während der ersten Kriegsphase noch Herr über die Lage zu werden, indem man Seeblockaden errichtete und einzelne Militäroperationen durchführte, änderte sich diese Einschätzung ab dem Jahr 1776. Die damals stärkste Militärmacht der Welt bereitete sich auf einen Krieg vor. Der Brennpunkt Massachusetts sollte vom Rest der Kolonien mit Hilfe von angeworbenen deutschen Soldaten, genannt "the Hesse" (wenn auch nicht alle deutschen Soldaten aus Hessen stammten) isoliert werden.

Die Kontinentalarmee hingegen versprach schwarzen Sklaven ihre Freiheit, insofern diese den Kampf für die Unabhängigkeit unterstützten.

Am 3. September 1983 wurde im Frieden von Paris der Krieg zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten gezeichnet. Die USA gingen sieghaft als demokratische Nation aus diesem Krieg hervor.

Boyer, Paul, et al. The Enduring Vision: A History of the American People. 7th ed. Boston: Wadsworth, 2009.

Greene, Jack. The American revolution - its character and limits .New York: New York Univ. Pr., 1987.

Hamby, Alonzo. Outline of U.S. History. Ohio: Bureau of International Information Programs / Department of State, 2005.

 

Schweikart et al. The Patriot's History Reader. Essential Documents for every American. New York: Sentinel, 2011.