⋆Die Berliner Luftbrücke⋆

AMERICAN GERMAN HISTORY

This website describe the events leading to the Soviet isolation of Berlin and the provision of Berlin with daily goods through Operation VITTLES.

BERLIN AIRLIFT

U.S. Air Force. F-86H. {{PD-US}}
U.S. Air Force. F-86H. {{PD-US}}

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das deutsche Reich von den Allierten (USA, Großbritannien, Frankreich sowie der Sowjetunion) in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Da die Hauptstadt tief in der sowjetischen Besatzungszone lag, wurde auch Berlin in vier Sektoren unterteilt und von den Siegermächten verwaltet.

 

Aufgrund unterschiedlicher Interessen der Allierten blockierte die Sowjetunion den Landzugang zu den Westsektoren der Stadt. Die Sovjets wollten eine engere Zusammenarbeit der Zonen verhindern, da sie Sorge trugen, dass sich das Land wieder einigen könnte und die Deutschen erneut einfallen könnten. Nicht nur die engere Zusammenarbeit der Amerikaner und Briten durch die Zusammenlegung ihrer Zonen in eine "Bizonia" war den Sovjets ein Dorn im Auge, sondern auch die mit der Deutschen Mark von den drei westlichen Allierten geschaffene Währung und ihrer Einführung im Jahr 1948.

 

Im Juni 1948 startete die Sowjetunion einen Versuch Berlin ganz für sich zu vereinnahmen, indem alle Straßen- und Eisenbahnverbindungen von den westlichen Besatzungszonen in die westlichen Sektoren Berlins blockiert wurden. Ziel war es die anderen drei Besatzungsmächte zur Aufgabe ihrer Sektoren zu zwingen.

 

Die Entscheidung die Stadt über eine Luftbrücke zu versorgen wurde von den Vereinigten Staaten Operation VITTLES genannt und umgangssprachlich als Berlin airlift bezeichnet.

Die Entscheidung die Stadt nicht aufzugeben traf der damalige Präsident Harry S Truman. Ebenso argumentierte der damalige General Lucius D. Clay für den Verbleib in Berlin, da er kommunistische Bestrebungen eindämmen wollte. Seinen Vorschlag die Blockade mit einem bewaffneten Konvoi zu durchbrechen wurde allerdings von Truman abgelehnt um eine kriegerische Auseinandersetzung mit den Sowjets  zu vermeiden.

 

Die Luftbrücke versorgte Westberlin mit Lebensmittel, Rohstoffen und anderen Gütern zur Aufrechterhaltung der städtischen Strukturen. Angeflogen wurde der Flughafen Tempelhof. Der Briten versorgten ihren Sektor über den Flughafen Gatow und die Franzosen über Tegel.

 

Während der Berliner Luftbrücke startete oder landete alle 30 Sekunden ein Flugzeug auf diesen Flughäfen. 

 

Zwar wurde die Blockade Im Frühjahr 1949 von den Sovjets aufgelöst doch wurde die Luftbrücke bis September 1949 aufrechterhalten um im Falle einer erneuten Blockade eine Reserve für die Stadt zu schaffen.