⋆Transkontinentale Eisenbahn⋆

U.S. HISTORY

NATIONAL ACHIEVEMENT

Watkins, Carleton. Trestle on Central Pacific Railroad. {{PD-US/prior1923/US}}
Watkins, Carleton. Trestle on Central Pacific Railroad. {{PD-US/prior1923/US}}
Railroad Car. {{PD-US/prior1923/US}}
Railroad Car. {{PD-US/prior1923/US}}

Eine der größten nationalen Leistungen des 19. Jahrhunderts stellt der Bau der transkontinentalen Eisenbahn dar. Der amerikanische Kongress gab im Jahr 1882, inmitten des Bürgerkriegs, den Startschuss für den Bau der rund 2600 km langen Linie, welche von Omaha (Nebraska) bis nach Sacramento (Kalifornien) führen sollte.

Ausgeführt wurde der Bau von der Union und Central Pacific Railroad.

Während für die Union Railroad überwiegend europäische Immigranten und Afroamerikaner (Veteranen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg) arbeiteten, heuerte die Central Pacific Railroad günstigere Arbeitskräfte aus China an. Dies führte zur asiatischen Immigration in die USA. Die Arbeitsbedingungen für Asiaten waren jedoch sehr schlecht und durch den Tunnelbau (Sprengungen im Berg) auch sehr gefährlich, sodass viele Chinesen beim Bau ums Leben kamen. Den asiatischen Arbeitern wurden nur wenig Rechte zugestanden, beispielsweise wurden Familienzusammenführungen per Gesetz untersagt, sodass der asiatische Arbeiter alleine in die USA immigrieren musste. Aufgrund von extremen Diskriminierungen in der amerikanischen Gesellschaft und den daraus resultierenden sozialen Spannungen gegenüber Chinesen, wurde die Ethnie eine lange Zeit durch den sogenannten Chinese Exclusion Act (1882) offiziel von der Einwanderung ausgeschlossen.