⋆TRANSKONTINENTALE EISENBAHN⋆

U.S. HISTORY

⋆NATIONAL ACHIEVEMENT

⋆EINE NATIONALE

ERRUNGENSCHAFT⋆


Eine der größten nationalen Leistungen des 19. Jahrhunderts stellt der Bau der transkontinentalen Eisenbahn dar. Der amerikanische Kongress gab im Jahr 1882, inmitten des Bürgerkriegs, den Startschuss für den Bau der rund 2600 km langen Linie, welche von Omaha (Nebraska) bis nach Sacramento (Kalifornien) führen sollte. Das übergeordnete Ziel der Lincoln Administration war es den abgelegenen Westen mit dem Osten zu verbinden. Eine Reise von Ost nach West dauerte vor dem Zeitalter der Eisenbahn mindestens einen Monat auf dem Pferd oder vier Monate auf dem Schiff über das Kap Hoorn von Südamerika. Die transkontinentale Eisenbahn stellte den Schlüssel zur West Expandierung dar.

Ausgeführt wurde der Bau von der Union Pacific und Central Pacific. Beide Unternehmen gingen 1862 aus der Central Pacific Railroad hervor. Während für die Union Pacific Railroad überwiegend europäische Immigranten und Afroamerikaner (Veteranen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg) arbeiteten, heuerte die Pacific Railroad günstigere Arbeitskräfte aus China an. Dies führte zur asiatischen Immigration in die USA. Die Arbeitsbedingungen für Asiaten waren jedoch sehr schlecht und durch den Tunnelbau (Sprengungen im Berg) auch sehr gefährlich, sodass viele Chinesen beim Bau ums Leben kamen. Den asiatischen Arbeitern wurden nur wenig Rechte zugestanden, beispielsweise wurden Familienzusammenführungen per Gesetz untersagt, sodass der asiatische Arbeiter alleine in die USA immigrieren musste. Aufgrund von extremen Diskriminierungen in der amerikanischen Gesellschaft und den daraus resultierenden sozialen Spannungen gegenüber Chinesen, wurde die Ethnie eine lange Zeit durch den sogenannten Chinese Exclusion Act (1882) offiziel von der Einwanderung ausgeschlossen.