⋆Hurrikan⋆

" I heard the rain storms ain´t nothing to mess with . . . "

Will Smith

Während sich Tornados über dem flachen Festland bilden, entstehen Hurrikanes stets über dem offenen warmen Meer. Über Land verliert ein Hurrikan zwar schnell seine Kraft, da er nicht mehr mit Wasserdampf versorgt werden kann, doch richtet der Impakt an der Küste Schäden an. Im Gegensatz zu einem Tornado kann die Meterologie einen Hurrikan gut vorhersagen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Dimension dieses tropischen Sturmsystems bezüglich seiner Größe. Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von mehreren hundert Kilometern haben, in Extremfällen sogar einen Durchmesser, welcher der Entfernung zwischen den beiden Kontinenten Europa und Nordamerika entspricht.

Die atlantische Hurrikan Saison beginnt offiziell am 1. Juni und endet am 30. November. Sie betrifft aufgrund der Entstehungsbedingungen eines Hurrikanes eher die Südstaaten. Zwar kann theoretisch zu jedem Monat ein Hurrikan entstehen, doch sind die Bedingungen dafür besonders während den Monaten von Juni bis November gegeben. Hurrikanes treten in den USA entlang der Ostküste auf, jedoch sind insbesondere die Südstaaten Florida und Louisiana betreffon.

Wieso sind vor allem die Südstaaten der USA von Hurrikanen betroffen?

 

Tropische Wirbelstürme treten in den subtropischen und tropischen Regionen aller Weltmeere auf. Im Atlantik heißen diese Hurrikane, im Pazifik Taifune und im indischen Ozean Zyklone. Das Sturmsystem ist jedoch dasselbe.

Hurrikane treten dort auf wo eine große zusammenhänge warme Meeresoberfläche mit einer Meeresoberflächentemperatur von mindestens 26° Celsius vorhanden ist, welche das Sturmsystem mit Energie in Form von Wasserdampf versorgt. Darüber hinaus muss ein Mindestabstand zum Äquator gegeben sein. Am Äquator drehen sich die aufsteigenden Luftmassen mit der Erdrotation mit, während an höheren Breitengraden sich die Erde unter den Luftmassen mit einer anderen Geschwindigkeit hinwegbewegt  - dieser Effekt ist die Corioliskraft.) Die Wirkung der Corioliskraft sorgt für die typische Wirbelbildung eines Hurrikanes.

 

Hurrikanes drehen sich mit Windgeschwindigkeiten von in etwa 300km/h um ein wolkenloses Zentrum. Dieses Zentrum wird auch das Auge des Hurrikanes genannt. Im Auge sinkt sehr viel Luft senkrecht zu Boden, weshalb in diesem Bereich kaum Wind zu spüren ist.

Hurrikane werden international nach der Saffir-Simpson-Skala eingestuft. Die Skala hat fünf Kategorien:

Kategorie 1: 119-153 km/h minimale Schäden an Bäumen  
Kategorie 2: 154-177 km/h Bäume werden entwurzelt  
Kategorie 3: 178-209 km/h Bauwerke in Küstennähe sind bedroht  
Kategorie 4: 210-249 km/h Extreme Schäden  
Kategorie 5: 250 km/h + Katastrophale Auswirkungen