Diese Seite gibt einen Überblick über die Epochen der amerikanischen Literaturgeschichte und hebt aus jeder Epoche bedeutende Schriftsteller stellvertretend hervor.

Berühmte Schriftsteller des Puritanismus sind in den Vereinigten Staaten: William Bradford, Anne Bradstreet, John Cotton, John Edwards, Cotten Mather, Samuel Rutherford sowie Thomas Sheppard.

Berühmte Vertreter des Rationalismus sind unter anderem Benjamin Franklin und Thomas Jefferson.

Autoren der Romantik waren Emily Dickinson, Frederick Douglass, Ralph Waldo Emerson, Nathaniel Hawthorne, Washington Irving, Henry Wadsworth Longfellow, Herman Melville, Edgar Allan Poe, Henry David Thoreau sowie Walt Whitman.

Da die Literaturepochen fließend ineinander übergehen, lassen sich auch Autoren welche bereits in der Romantik vorzufinden sind der amerikanischen Renaissance zuordnen. Zu diesen Autoren zählen:

Emily Dickinson, Frederick Douglass, Nathaniel Hawthorne, Herman Melville, Henry David Thoreau sowie Walt Whitman.

 

Autoren welche auschließlich der amerikanischen Renaissance zugeordnet werden sind: Louisa May Alcott, Margaret Fuller sowie Harriet Beecher Stowe.

Stellvertretende Autoren des Realismus in den USA sind vor allem:

Mark Twain, William Dean Howells, Rebecca Harding Davis, Joseph Kirkland sowie Henry James.

Zur Moderne zählen Francis Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, William Faulkner, Sterling Brown und Jean Toomer.

Stellvertreter der Postmoderne sind Paul Auster, Raymond Carver, Toni Morrison, Phillip Roth sowie Robert Stone.

Der Puritanismus "Puritanism" war geprägt vom biblischen Sündenfall und dem Glauben an christlicher Vorherbestimmung. Gott selbst wählt die Geretteten, der Mensch hat auf diese Vorherbestimmung keinen Einfluß, sondern ist auf die Barmherzigkeit und Gnade von Gott angewiesen.

Prägend für den Rationalismus war der Gedanke, dass sich die Wahrheit durch eine objektive Beobachtung, anstatt von religiösen Doktrinen herausfinden lässt. Eine Untergruppe der Rationalisten stellten die "Deists", also die Gottesgläubigen dar, welche rationales Gedankengut befürworteten aber die Meinung vertraten, dass Glaube und Vernunft in ein Zusammenspiel gebracht werden müsse: "Gott erschuf die Naturgesetze - Der Mensch darf diese entdecken und nutzen"

Nicht die Vernunft stand während der Romantik im Vordergrund, sondern der Glaube daran, dass die Wahrheit über Sinn und Leben durch Intuition der menschlichen Vorstellungskraft, sowie den Emotionen entdeckt werden könne. Romantiker orientierten sich in ihren Werken an der Schönheit der Natur.

Während der Amerikanischen Renaissance wurde der amerikanische Schriftsteller geboren, den seine Lebenswelt unterschied sich nun derart von seinen europäischen Vorfahren, dass sich ein eigener Stil entwickelte. Zwei Stilrichtungen dominierten die Amerikanische Renaissance: Die Transzendentalisten und die Anti-Transzendentalisten. Während die Transzendentalisten Gott in jedem einzelnen Detail der Natur und ihrer Umwelt zu erkennen glaubten, zweifelten die Anti-Transzendentalisten, aufgrund des stärker werdenden Einflusses aus der Psychologie, die Fähigkeit des Menschen an, den Sündenfall überwinden zu können.

Ziel der Schriftsteller dieser Epoche war es das Leben realistisch darzustellen. Der Mensch mit seinen Stärken und Schwächen stand im Vordergrund. Die alltägliche Lebenswelt rückte in den Fokus.

Übergeordnetes Thema der Moderne war der Amerikanische Traum und demzufolge der Glaube daran, das jedes Individuum zu persönlichen Erfolg gelangen könne, insofern er sein Potential ausschöpfe. Während der Moderne entstand das Konzept des Symbolismus, also die Repräsentation von Ideen und Vorstellungen durch konkrete Objekte.

Eine weitere Strömung, welche die Moderne prägte, kam aus der afroamerikanischen Schicht von New York City. Die Harlem Renaissance brachte die Poesie in Einklang mit den Rhythmen des Jazz und Blues.

Die Postmoderne ist geprägt von Fiktion und konstruierter Realität. Ein Roman der Postmoderne erlaubt dem Leser eine mehrdeutige Interpretation.