US-LITERATUR 


✮the new american ✮


What then is the American, this new man?...He is an American, who, leaving behind him all his ancient prejudices and manners, receives new ones from the new mode of life he has embraced, the new government he obeys, and the new rank he holds. He has become an American by being received in the broad lap of our great Alma Mater. Here individuals of all races are melted into a new race of man, whose labors and posterity will one day cause great changes in the world. Americans are the western pilgrims. (from "Letter III," 1782)

J. Hector St. John De Crevecoeur

Letters from an

American Farmer

✮ fakten und fiktion ✮

Benjamin Franklin, 1761, PD-Art 1923.
Benjamin Franklin, 1761, PD-Art 1923.

Die US-Literatur wurde  von der Geschichte der Nation, der ethnischen Vielfalt und der einzigartigen Geographie des Landes beeinflusst. Sie untergliedert sich in mehrere Epochen. Die Kolonialliteratur von John Smith und Daniel Denton bewarb die "Neue Welt" um neue Siedler anzulocken. Spielte zunächst die Religion eine zentrale Rolle, prägten während der amerikanischen Revolution politische Schriften von Samuel Adams, John Dickinson, Benjamin Franklin und Thomas Paine die US-Literatur. Ebenfalls politisch geprägt waren die 85 Aufsätze, bekannt als "The Federalist Papers", von Alexander Hamilton, James Madison und John Jay, welche in der jungen Republik für eine starke Union argumentierten und die politische Richtung der Vereinigten Staaten prägten. Nach dem zweiten Unabhängigkeitskrieg von 1812 differenzierte sich die Literatur in den Vereinigten Staaten von der europäischen.

Mit den amerikanischen Autoren William Cullen Bryant, Washington Irving, James Fenimore Cooper und Edgar Allan Poe wurde die amerikanische Literatur geboren. Die US-Literatur lässt sich in mehrere Epochen untergliedern. Die Romantik brachte Größen wie Nathaniel Hawthorne, Herman Melville und Walt Whitman hervor. Weitere US-Autoren, welche internationale Bekanntheit erlangten waren unter anderem Francis Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway. Nicht wenige US-Autoren traten eine Europareise an, um ihren Erfahrungshorizont zu erweitern.

"I love the man that can smile in trouble,

that can gather strength from distress,

and grow brave by reflection.

Tis the business of little minds to shrink,

but he whose heart is firm, and whose conscience

approves his conduct,

will pursue his principles unto death"

- THOMAS PAINE -