Die Geschichte des Jazz begann Ende des 19. Jahrhunderts im Süden der Vereinigten Staaten und wurde von US-Bürgern schwarzer Herkunft ins Leben gerufen.

Ab in etwa dem Jahr 1900 herum, kristallisierte sich der New Orleans Jazz heraus, welcher sich in den nächsten 10 Jahren über die größeren Städte wie Chicago und New York verbreitete.

 

Ein weiterer Jazzstil, der "Dixieland Jazz", erschien gegen 1910 und war vor allem durch eine obsolete Politik der Rassentrennung geprägt. Jazzbands von US-Bürgern unterschiedlicher Herkunft lieferten sich Strassenduelle, in welchen der New Orleans Jazz von US-Bürgern weißer Herkunft nachgeahmt wurde.

 

Im Jahr 1920 versuchten Kreative, meist Studenten, die ersten beiden Stile nachzuahmen und nahmen das Saxophon als weiteres Element hinzu, so dass sich daraus ein neuer Stil, der "Chicago Jazz" entwickelte.

 

Der populärste Jazzstil kam mit dem "Swing" gegen 1926 auf die Bühne, als sich Musiker zu Big Bands zusammenschlossen, da sie aufgrund der Wirtschaftskrise nicht alleine ihren Lebensunterhalt bestreiten hätten können.

 

Während des Zweiten Weltkrieges erlebte der Jazz seine Blütezeit und erlangte überregionale Bedeutung. Wegen des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten und den daraus legitimierten Steuererhöhungen auf Tanzveranstaltungen wurde der "Bebop" als Kunstform, welche von der Steuer befreit war, ins Leben gerufen. Der "Bebop" zeichnete sich durch ein schnelleres Tempo aus und markiert den Beginn des "Modern Jazz".

 

Dem "Bebop" folgten 1948 der "Cool Jazz" sowie der "Free Jazz" in den 50ern sowie gegen Ende der 60er Jahre der "Jazz Fusion".