Während die Ursprünge von anderen Sportarten recht wage sind, hat die Sportart Basketball ein genaues Datum: Das erste Spiel fand am 21. Dezember 1891 statt. Der Gründungsvater des Basketballs war ein Sportlehrer namens Dr. James Naismith, der in Springfield Massachusetts an der YMCA (Young Men´s Christian Association) unterrichtete und vom Direktor dieser Hochschule, Dr. Luther Gulick, damit beauftragt wurde eine Sportart zu entwickeln, die in der Halle gespielt werden konnte. Da es beim American Football in der Halle immer wieder zu schweren Verletzungen gekommen ist, sollte das neue Spiel deshalb mit wenig Körperkontakt auskommen. Inspiriert wurde Naismith durch ein Spiel namens "Duck on a Rock", welches er als Kind öfters gespielt hat. Bei diesem Spiel war es das Ziel, einen auf einem Ast platzierten Stein durch andere Steine herunter zu kicken ehe das gegnerische Team eine gewisse Anzahl von Steinen auf anderen Ästen platziert hatten.

Um das Verletzungspotenzial bei Basketball zu minimieren, entschied sich Naismith den Korb hoch an der Wand zu installieren, da im Bereich der "Goal Zone" bei anderen Sportarten ein agressiveres Spielverhalten beobachtet werden konnte. Die Spieler sollten in der "Goal Zone" ganz den Ball und den Korb fokussieren. Interessanterweise handelte es sich bei den ersten Basketballkörbe um geschlossene Netze, so dass das Spiel nach jedem Treffer pausiert werden musste um den Ball mit einer Leiter wieder aus dem Netz zu fischen. Das erste historische Spiele wurde noch mit neun Spielern je Team gespielt. Schnell setzte sich die neue Sportart an den amerikanischen Colleges durch und erlangte durch die olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin internationale Bekanntheit. Am 6. Juni 1946 wurde die Basketball Association of America (BAA) gegründet, aus der 1949 die National Basketball Association (NBA) hervorging. Die NBA unterteilt sich in die Western und in die Eastern Conference. Diese sind wiederum unterteilt in drei Divisionen.

Basketball ist auch in Deutschland sehr populär und stellte auch Basketballspieler, die heute als Profisportler in den Vereinigten Staaten tätig sind, wie z.B. der Würzburger Dirk Nowitzki.