⋆ LACROSSE ⋆


"I'm a Lacrosse Player and I'm not a rowdy. I was an altar boy,

The kids here know the difference between what's on the field and off"

⋆JACK MORAN⋆

⋆KLEINER BRUDER DES KRIEGES⋆

Ein Ritual amerikanischer Ureinwohner

Das Lacrosse Spiel kommt ursprünglich von amerikanischen Ureinwohnern, welche das Spiel zur kriegerischen Vorbereitung mit anderen Stämmen nutzten. Es gab keine einheitlichen Regeln und das Spiel war als kleiner Bruder des Krieges bekannt.

 

Den heutigen Namen erhielt das Spiel durch einen Jesuiten namens Jean de Brébeuf, der dem Spiel den Namen La Croix (frz. für der Stab) gab. Da das Spiel auch unter Kanadiern und wenig später auch unter Amerikanern beliebt wurde, entwickelte man Regeln für das Spiel. 1867 kam es zu ersten Vereinsgründung in den Vereinigten Staaten. Heute ist Lacrosse mit der National Lacrosse League (NLL) für Hallenturniere mit Sitz in Philadelphia und der Major League Lacrosse (MLL) für Turniere im Freien mit Sitz in Boston eine professionelle Sportart.

 

CCO: Lacrosse Field ; image by yarnaldo
CCO: Lacrosse Field ; image by yarnaldo

Gespielt wird auf einem ca. 55 x 100 m großen Feld, mit einem Hartgummiball sowie einem ca. 1 m langen  Schläger, an dessen Ende ein Netz befestigt ist. Es stehen sich zwei Mannschaften von je zehn Spielern gegenüber. Wie beim Fußball besitzt jede Mannschaft einen Torwart. Die drei Stürmer und drei Mittelfeldspieler sind frei beweglich während die drei Verteidiger immer in ihrer eigenen Hälfte bleiben müssen. Ziel des Spiels ist es die Verteidigung durch Pass- und Laufspielzüge zu überwinden, um den Ball ins gegnerische Tor zu spielen. Der Ball darf hierbei getragen, geworfen und gefangen werden. Ebenso wird der Lacrosse Ball mit dem Schläger vom Boden aufgehoben. Während des gesamten Spiels ist es verboten den Ball mit den Händen zu berühren. Der ballführende Spieler darf vom Gegner mit Hilfe des Schlägers "gecheckt" werden. Die Spielzeit beträgt 4 x 20 Minuten.

 

Merkmale der Sportart (Herren):

 

schnelle Sportart

verpflichtende Schutzkleidung: Schutzhelm mit Schutzgitter, Schutzhandschuhe, Mundschutz

freiwillige Schutzkleidung: Arm-Protection und Shoulder Pads

Elemente des Turniers: Bodychecks und Zweikämpfe